Die Masche mit dem falschen Bildungskonto

Hier ist die Regel klar: Jede Werbung ist illegal, also ist jede Nachricht verdächtig.

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Diese Nachricht warnt Sie, dass Ihre Bildungsansprüche verschwinden werden, oder bietet an, sie freizuschalten, bevor sie sich verflüchtigen. Diese Masche hat eine Besonderheit, die sie leichter zu durchschauen macht als alle anderen: Seit dem Gesetz vom 19. Dezember 2022 ist die kommerzielle Werbung für das persönliche Bildungskonto schlicht und einfach verboten. Keine Nachricht dieser Art kann also legitim sein.

Die Funktionsweise dieser Masche

Der Betrüger versucht, Ihre Zugangsdaten zum öffentlichen Dienst zu erlangen, um dann mit Ihren Ansprüchen eine fiktive oder wertlose Fortbildung bezahlen zu lassen, angeboten von einer komplizenhaften Einrichtung. Anders als bei den übrigen Betrugsmaschen verlieren Sie kein Geld von Ihrem Bankkonto: Sie verlieren erworbene Ansprüche, was man oft viel zu spät entdeckt. Das Argument des Ablaufs ist überdies verlogen, da diese Ansprüche keiner solchen Frist unterliegen.

Wie man sie erkennt

  • Schon die geringste kommerzielle Ansprache zu diesem Thema zu erhalten genügt als Warnung: Sie ist seit 2022 verboten.
  • Die Nachricht schwingt einen unmittelbar bevorstehenden Ablauf Ihrer Ansprüche, der keiner realen Regel entspricht.
  • Man bietet Ihnen an, Ihre Ansprüche freizuschalten oder in Geld umzuwandeln, was unmöglich ist.
  • Man verlangt Ihre Zugangsdaten zum öffentlichen Dienst, die niemand besitzen darf.

Was tun, nachdem man diese Nachricht erhalten hat

  1. 1

    Ignorieren Sie die Nachricht

    Da die Werbung verboten ist, gibt es nichts zu prüfen: Keine Ansprache dieser Art kann legitim sein.

  2. 2

    Prüfen Sie Ihre Ansprüche auf dem offiziellen Dienst

    Melden Sie sich an, indem Sie die Adresse selbst eingeben, und vergewissern Sie sich, dass kein Fortbildungsvorgang ohne Ihr Wissen eröffnet wurde.

  3. 3

    Übermitteln Sie an die 33700

    Diese Kampagnen sind massiv, und die Meldung trägt unmittelbar dazu bei, die genutzten Leitungen zu kappen.

  4. 4

    Fechten Sie an, falls eine Fortbildung angestoßen wurde

    Benachrichtigen Sie unverzüglich den offiziellen Dienst: Ein betrügerisch eröffneter Vorgang kann angefochten werden.

Die unbedingt zu vermeidenden Reflexe

  • Teilen Sie niemals Ihre Zugangsdaten zum öffentlichen Bildungsdienst mit, an wen auch immer.
  • Nehmen Sie kein Angebot zur Umwandlung Ihrer Ansprüche in Geld an: unmöglich, also betrügerisch.
  • Rufen Sie die Leitung nicht zurück und verlängern Sie den Austausch nicht, auch nicht, um die Einzelheiten des Angebots zu erfahren.

Ihre häufigen Fragen

Können meine Bildungsansprüche wirklich verfallen?

Nein, nicht in Form einer per SMS angekündigten unmittelbaren Frist: Der Ablauf ist nur eine von den Betrügern erfundene Dringlichkeitstriebfeder.

Ist die Werbung zu diesem Thema wirklich verboten?

Ja. Das Gesetz vom 19. Dezember 2022 verbietet die kommerzielle Werbung für das persönliche Bildungskonto, unabhängig vom genutzten Kanal.

Envoyer SMS Gratuit hat keinerlei Verbindung zu den auf diesen Seiten genannten Einrichtungen, die nur erwähnt werden, weil Betrüger ihren Namen missbrauchen. Unser Dienst beschränkt sich zudem auf persönliche und gelegentliche, vollständig kostenlose Versendungen: Er verbreitet weder Kampagnen noch Werbenachrichten und kann daher nicht Ursprung einer betrügerischen SMS sein, die unter unserem Namen oder dem eines Dritten empfangen wird.

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